Mit der Halle Draisine bespielt das museum schaffen im Rahmen einer Kooperation mit Implenia einen attraktiven Schauplatz in der Lokstadt im Herzen von Winterthur. So konnte die ehemalige Dreherei der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) von Mai – Oktober 2019 als Kulturort besucht und erlebt werden.

Die Halle Draisine gehört zum historischen Erbe der Lokstadt und wird auch künftig erhalten bleiben. Sie entstand zusammen mit der Gründung der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) im Jahr 1871. Charles Brown, der 1851 von England nach Winterthur gekommen war und bei Sulzer 20 Jahre lang zur Weiterentwicklung des Unternehmens beigetragen hatte, lies das erste SLM-Werk nach Plänen von Ernst Georg Jung und dem Bauunternehmen Jean Corti errichten. In der Shedhalle war die Dreherei eingerichtet.

Bereits 2018 gastierte das museum schaffen in der Lokstadt. Damals wurde die Halle Rapide bespielt – nur 50 Meter von der Draisine entfernt. In der Montagehalle wurden einst legendäre Lokomotiven wie das Krokodil, die Landi-Lok und der Rote Pfeil zusammengebaut.