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MUSEUMSKONZERT: HELD*INNEN DER ARBEIT

September 20 / 10:30

Musikalische Perspektiven auf Berufe im 19. und 20. Jahrhundert Musik von Schumann und Wolpe – sowie Gedichte von Bertolt Brecht. An einem aussergewöhnlichen Schauplatz, nämlich in der Lokstadt-Halle Draisine, einer ehemaligen Dreherei der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM).

Hannah Mehler, Gesang (im Bild)

Stefan Kägi, Klavier

Julia Stöter und Claudine Rajchman, Rezitation

Die Idyllisierung des Handwerks, wie sie im 19. Jahrhundert stattgefunden hat und ihren Ausdruck in liebevollen Klavierstücken von Robert Schumann findet, wird in diesem Konzert konfrontiert mit der schonungslosen, radikalen Sichtweise auf die Rechtlosigkeit des Proletariats, die Stefan Wolpe, der avantgardistische Politkomponist der 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts beklagt und herausgeschrien hat. Diese Spannung wird noch befeuert durch Gedichte von Bertolt Brecht, der ebenfalls auf der Seite der Arbeiter steht und deren Stimme sein will.

Die Reihe Winterthurer Museumskonzerte wird von der Gesellschaft Museumskonzerte veranstaltet, jeweils unter Mitwirkung von Studierenden der ZHdK sowie Schüler*innen des Konservatoriums Winterthur. Das Konzert «Held*innen der Arbeit» wird gefördert durch die Stadt Winterthur sowie die Fachstelle Kultur des Kantons ZH.

Türöffnung: 10.00
Start Konzert: 10.30

Eintritt: CHF 15 / CHF 12

Details

Datum:
September 20
Zeit:
10:30
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Lokstadt Halle Draisine
Zürcherstrasse 39/41
Winterthur,8400Schweiz