Warum arbeiten wir? Wie unterscheidet sich Arbeit von Freizeit? Und wie ist unser heutiges Verhältnis von Arbeit entstanden? Das museum schaffen stellt den Menschen als Schaffenden in den Mittelpunkt. Es verhandelt ein Thema, das wie kaum ein zweites unseren Alltag prägt.

Noch vor wenigen Generationen bedeutete Arbeit für den grössten Teil der Bevölkerung grosse (körperliche) Anstrengung, verbunden mit einer existenziellen Notwendigkeit. Bis heute hat sich unsere Arbeitswelt – die Gefahren, die Anstrengungen, die Arbeitszeiten, die Löhne – stark verändert. Industrialisierung, Digitalisierung, Globalisierung, Individualisierung, weibliche Bildungsrevolution oder der Wertewandel sind nur einige Prozesse, die zu einer Neuordnung von Gesellschaft, Kultur und Ökonomie geführt haben.

DIE ARBEIT UND DAS LEBEN

Geschichte und Gegenwart stehen im Mittelpunkt des museum schaffen, das Fragen rund um unser Verhältnis zur Arbeit stellt: Welchem Zweck dient Arbeit in der freien Marktwirtschaft? Wie schauten oder schauen die gesellschaftlichen Voraussetzungen der beruflichen Selbstbestimmung aus? Können wir Arbeit und Freizeit überhaupt noch voneinander unterscheiden? Wie lässt sich Arbeit gerecht verteilen? Was sind die Optionen für die Arbeitswelt von morgen? Wie schaut ein gelingendes Leben aus?